Geschichte

 

Was Sie schon immer über Shanties wissen wollten bzw. sollten !

Von Helmut Hedram   (Textpassagen aus "Shanties" von Herman Strobach (Delius & Klasing '72), wurden als Anstoß zu den Erläuterungen gewählt).

  - Layout und Textteile redaktionell geändert am 10.12.2011 - Christian E. Bertelsbeck -

Als Shanty wurde in den letzten 300 Jahren nur jenes Lied bezeichnet, das die Seeleute bei der Arbeit an Deck sangen.
Diese unmittelbare Verbindung zur Arbeit bestimmt auch die charakteristische Form des Shanty.

Seine Strophen bilden zumeist einen Wechselgesang zwischen einem Vorsänger, dem Shantyman und der Mannschaft.
Dabei ist der Vorsänger der führende Teil. Ihm fällt der eigentliche, von Strophe zu Strophe veränderliche Text zu, der erzählend, oft auch anfeuernd, aufmunternd oder belustigend ist und den der Vorsänger nach Belieben und vor allem nach
Phantasie und Können improvisierend erweitern oder verändern kann. Die Mannschaft antwortet im Chor auf den Gesang des Shantyman mit dem meistens gleichbleibenden Refrain der den Takt für die Arbeit angibt.

Typische Arbeiten an Bord waren Segel setzen, bergen oder trimmen, Anker lichten und Pumpen lenzen.
All dies wurde mit einem Minimum an Besatzung durchgeführt, die durch gemeinsame rhythmische und gleichzeitige
Bewegungen an den Leinen oder Spaken den benötigten Kraftaufwand koordinierten. Um die Arbeit zu erleichtern und
die Bewegungsabläufe zu bündeln und vielleicht auch, weil das Singen etwas von der schweren Arbeit ablenkte, war das "Arbeitslied" - Shanty - auch ein gutes Hilfsmittel im Arbeitsalltag an Bord.

Nach langläufiger Meinung und allgemeiner Auffassung werden alle Lieder die einen Bezug zur Seefahrt haben,
üblicherweise als Shanties bezeichnet. Das ist natürlich nicht die ganze Wahrheit.
Vielmehr unterscheidet man schon zwischen den einzelnen Arten, die übrigens auch nicht absolut verbindlich
zugeordnet werden können. Und nicht alle Chöre, die sich Shantychöre nennen, singen auch wirklich Shanties.
"Das Shanty ist ein echtes Volkslied: kräftig und urwüchsig in seinem Ton, schöpferisch geformt in ständiger Weiter-
und Umbildung durch die arbeitenden Seeleute im gemeinschaftlichen Gesang, ist es ein unmittelbarer und unver-
fälschter Ausdruck vom Leben, Denken und Fühlen der Seeleute in jener Zeit." 

(Die meisten Shanties werden in englischer Sprache gesungen. Es war die "Einheitssprache" der Mannschaften die sich aus Seeleuten aller Herren
Länder zusammensetzten. Am allerwenigsten wurde dort "Oxford-English" gesprochen.) Ein "Slang" = Vermischung einfacher Sätze und Begriffe aus
dem Verstehen bestimmter Worte aus einer "fremden" Sprache und die dadurch zwangsläufige "Verunreinigung" z.B. der englischen Sprache, war die Folge.
Aus dem hier Berichteten ergibt sich natürlich eine weitere Frage: was ist an den Shanties original?



                                                                
            Segelbergen auf dem Großsegler (Gorch Fock) ...                                                                     ... u. a. auch mit Hilfe des gangspill (capstan)


Die verschiedenartigen Arbeitsvorgänge verlangten aber auch verschiedene Formen des Gesanges, und so unterscheidet man mehrere Gruppen von Shanties:

Da sind zunächst die Short-Haul-Shanties, die gesungen wurden, wenn es galt,
das Tau in einem kurzen, kräftigen Zug zu straffen.

Eine zweite Gruppe bilden die Halyard-Shanties, auch Fall-Shanties genannt,
die das länger ausholende Ziehen beim Segelsetzen begleiten.  

Wenn alle Mann das Tau mit den Händen festhielten und, statt am selben Platz immer
neu durchzuziehen, damit über das Deck marschierten oder rannten, um es anzuspannen,
z.B. beim Heißen der höher gelegenen Rahen, dann sangen die Seeleute eine besondere Art
des Halyard-Shanty, die man dieser Arbeitsweise entsprechend Walkaway-Shanty nennt,
manchmal auch Stamp'n go-Shanty, weil die Matrosen oft an bestimmten Stellen laut aufstampften.

Kaum untereinander zu unterscheiden ist eine dritte Gruppe von Liedern,
die zur Bedienung des Gangspills (capstan), des Brat­spills (windlass) oder der Pumpen, oft aber auch
an allen diesen Geräten gesungen wurden: Capstan (o. Gangspill), Pump- und Windlass-Shanties.
Das Gangspill (Capstan) war eine Winde, die von den Männern bewegt wurde, indem sie um das Spill
herum marschierten. Das Gangspill diente vor allem zum Hieven der Ankerkette, und so bilden eine besondere
Untergruppe dieser Shanties die Homeward Bound-Songs, die beim Ankerlichten zur Heimreise erklangen.

So haben wir in den Repertoires der Shantychöre häufig, ja beinahe überwiegend Liedgut, das man mit
Fug und Recht auch als Seemannslieder, Küstenfolklore ja sogar als Seemannsschlager bezeichnen kann.
Das tut der Qualität des Vortrags keinen Abbruch und auch sonst kann man nicht unbedingt zwei Stunden
nur reine Shanties hören. 

Einen weiteren Platz unter Seemannsliedern, nehmen hier auch die Fischerlieder ein.
Meist handeln sie von der Schwere und Gefährlichkeit der Arbeit mit mehr oder weniger
romantischen Sehnsüchten nach der Liebsten und/oder der Heimat.



Lassen Sie mich zu dem zuvor Beschriebenen jeweils ein Beispiel nennen:

Capstan (oder Gangspill), Pump- und Windlass-Shanties aus dem Repertoire unseres Chors sind "Rolling home" (Magelhan), "Sailing", "Fire Down Below" und "Bound to the Rio Grande", um nur einige zu nennen.

Halyard-Shanties  sind zum Beispiel "Blow the man down" und "Whisky, Johnny" die beim Segelsetzen gesungen wurden.

Walkaway-Shanty ist "What shall we do with a drunken sailor"

Fall-Shanties sind "A hundred Years ago" und  "A long time ago", sie wurden gesungen wenn mit den Fallen (Leinen o. Taue zum
Fieren oder Hieven bzw. zum Trimmen der Segel oder der Rahen) an Bord gearbeitete werden musste.

Eine klare Abgrenzung zwischen den einzelnen "Shanty-Arten" gab es allerdings nicht. So konnte auch die eine oder andere Art
zu unterschiedlichen Anlässen gesunden werden.

Seemannslieder umfassen alle Lieder die an Bord, zum Beispiel bei der Freiwache zum Zeitvertreib oder um das Heimweh zu mildern, gesungen wurden, wie auch Spottlieder wie "Ick hav mol'n Hamborger Veermeaster sehn", oder Ulklieder über den Koch oder den Bootsmann "Reise, Reise" waren keine Seltenheit. Der Unmut über die Bootsmänner war dadurch entstanden, dass diese mit Tauenden, so genannten "Startern" auf die Matrosen einschlugen (blowen = engl., bleuen = deutsch), wenn ein Befehl ihrer Meinung nach nicht schnell genug ausgeführt wurde.

Küstenfolklore beinhaltet Lieder wie "Wo die Ostseewellen trecken an den Strand" u.v.a..

Seemannsschlager wie "Auf der Reeperbahn nachts um halb Eins", "La Paloma" u.v.m. hören sich sicherlich auch sehr viel besser
an, zumal dieses Genre zumindest den Älteren sehr vertraut ist. Die Popularität dieser Musikrichtung wird auch von den meisten Chören in Ihre Konzertangebote einbezogen.

Fischerlieder sind weder der einen noch der anderen Art zuzuordnen: "Five o'clock in the Morning" (irisch) o. "Jo no digo que mi barca sea" (portugisisch) zum Beispiel, erzählen von der Mühe und Last des täglichen Fischerlebens, allerdings auch häufig mit Wehmut und Romantik "aufgepeppt".

Der geneigte Leser dieser Zeilen sollte aber nie vergessen, dass das Singen an Bord und auch während der Arbeit nicht so häufig vorgekommen ist, wie man dem Laien allgemein glauben machen will. Wer die einschlägige Literatur kennt, weiß, dass die Seeleute selten Zeit und oft auch weniger Lust zum Singen hatten, was fast immer mit ihrer harten Arbeits- und Sozialsituation zu tun hatte. Stellen Sie sich mal singende Seeleute bei Minustemperaturen, zwanzig Grad Schlagseite und Windstärke 12 im Mast in
40 Meter Höhe vor.
Das Singen mag in ruhigen Gewässern beim Ankerholen, Warpen oder bei der Freiwache geschehen sein. Sicherlich aber nicht bei starken Winden, denn nur der Praktiker weiß - man hört dann nur noch das Röhren und Pfeifen des Windes in dem stehenden und laufenden Gut, an Spieren und Masten - aber keinen Mucks von einem Shanty!

- Text redaktionell geändert am 05.12.2009 - Christian E. Bertelsbeck -



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Folgende Darstellungen zeigen oben beschriebene Arbeitsabläufe aus dem Blickfeld des Betrachters beim Besuch
der Segelschulschiff-Bark "Gorch Fock".


Ein Tag auf der "Gorch Fock"

Skizzenmappe von Barthel Gilles (Deutschland 1891-1977)

© 1972 Koehlers Verlagsgesellschaft - Herford





- Beim Klarieren -


- Rudergänger -


- Unter Vollzeug -




- Klarmachen zur Wende -


Mit freundlicher Genehmigung des Besitzers (HJD)  formatiert/digitalisiert am 29. Mai 2010 - Christian E. Bertelsbeck

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25 Jahre Shanty-Chor Großenbrode

1982 - 2007

- Rede des Vorsitzenden Bernhard Focke zur Jubiläumsfeier -

Sonntag, 09. Dezember 2007 - im "Haus des Gastes" in Großenbrode

Mitsingen, schunkeln, träumen

Wer die See liebt, hat auch einen Sinn für Seemannsongs!

Shanties entstanden als Arbeitslieder der Seeleute. Beim Segelflicken, Ankerlichten oder Löschen der Fracht halfen die melodischen und rhythmischen Gesänge, die Anstrengungen besser zu bewältigen. Heute pflegen Männerchöre das traditionsreiche Liedgut, natürlich rein zum Vergnügen.

Einer davon, der dieses seit 25 Jahren ausübt, ist der Shanty-Chor Großenbrode.

Das gesungene Liedgut handelt vom Fernweh: „Nimm uns mit Kapitän auf die Reise“ und vom Heimweh: „Auch Matrosen haben eine Heimat“, von schönen Frauen, sehnsüchtig vermisst „Kleine Möwe, flieg nach Helgoland, bring dem Mädel, das ich liebe, einen Gruß.“
Auch von Entbehrungen an Bord: „Wir lagen vor Madagaskar und hatten die Pest an Bord.“ und von Genüssen, die davon ablenken sollten: „Es trinken die Matrosen von allen Spirituosen am liebsten Rum, fallera, 
Rum aus Jamaika.“
Shanties (Englisch „to chant“ = singen) sind Seemannslieder, die vor mehr als hundert Jahren an Bord der Großsegler entstanden, in erster Linie Handelsschiffe auf den Weltmeeren. Singend fiel den Matrosen die körperlich auszehrende Arbeit auf ihren oft monatelangen Fahrten etwas leichter. Zudem förderte das gemeinsame Singen die Disziplin und den Teamgeist. Da die Besatzungen, die auf den großen Windjammern anheuerten, aus aller Herren Länder kamen, war Englisch als Sprache für die Lieder etabliert. Die traditionellen echten Shanties, nur bei der Arbeit an Bord gesungen, funktionierten so: Ein Vorsänger, der Shantyman, sang zunächst eine Zeile solo, zum Beispiel: „Oh, around the corner we will go.“ Dann antwortete die Crew mit einem einzeiligen Refrain: „Round the corner, Sally.“ So ging ein Lied beliebig lang weiter: „To Callao we’re bound to go.“

Die Knochenarbeit und Entbehrungen der Seeleute von einst können sich die meisten Sänger von unserem Shanty-Chor nur mit viel Fantasie vorstellen. Wobei unter den 36 Sängern und 3 Musikern (zwei spielen Schifferklavier und einer Rhytmusgitarre) auch echte Seebären vertreten sind: Kapitäne, Segler, Lotsen und ehemalige Marinesoldaten.

  
Nun weiter zum Shanty-Chor Großenbrode.

Gegründet wurde der Shanty-Chor am 9. Dezember 1982. Bereits einen Monat später hatten sich 15 Sänger zu einer ersten Probe zusammengefunden. Nach einer intensiven Übungsphase hatte der Chor den ersten öffentlichen Auftritt in Eutin und brachte sein Repertoire einem begeisterten Publikum zu Gehör. Der für den kleinen Chor erste Erfolg zog schon bald weitere Mitglieder an die nicht nur aus Großenbrode, sondern auch aus Heiligenhafen, Neukirchen und von der Insel Fehmarn kamen.

Die Großenbroder Kurverwaltung verpflichtete von nun an die "Shantys" während der Sommersaison im „Haus des Gastes" maritime Konzerte zu geben. Der sich festigende Ruf des Chores erreichte bald auch andere benachbarte Ostseebäder, die den Shanty-Chor ebenfalls für Konzerte verpflichteten. Auch sonst blieben die Aktivitäten nicht auf den heimatlichen Strand beschränkt. Weitere Konzerte wurden in Berlin auf der Internationalen Tourismus-Börse, im Hotel Ambassador, im Schultheiss-Brauhaus und auf der Bundesgartenschau gegeben. Der dort eingeheimste Erfolg brachte dem Chor weitere Konzerte u. a. in Dortmund, Bad Sassendorf
und Bad Carlshafen ein. Kleinere Anlässe während der jährlichen Chorreisen führten aus der Situation heraus zu einigen „Spontankonzerten“.

1997 wurde dann einer der Höhepunkte der Chorgeschichte erreicht: Zuerst im März die Aufnahme der ersten CD in Großenbrode. Dann nahm der Chor an einer Hörerwunschsendung des NDR „Welle Nord“ mit den beliebtesten Shanty Chören teil. Prompt belegten unsere "Shantys" auch einen Platz unter den 11 besten Chören für die Fernsehshow „Shanty-Chor Gala 97“ des NDR. Als eine Folge der Hörersendungen nahm auch der Bekanntheitsgrad zu, sodass der Chor eine Einladung zu einer Fernsehproduktion des N3 nach erhielt.

In den Hamburger Studios wurden zwei Produktionen der Sendung: „Bi uns to Hus“ aufgezeichnet und gesendet, die dann später in Ausschnitten auch von anderen Fernsehsendern übernommen wurden. Außerdem stand noch die „TV Shanty-Gala“ ins Haus. Auftritte in Kiel zur „Kieler Woche“, in Elmshorn und in Lübeck rundeten das 15. Jahr seit Bestehen des Chores ab. Immer wieder wurde der Chor nach Kiel, Lübeck und Berlin eingeladen um dort eine Auswahl von Shanties und Lieder von der Waterkant vorzu-
tragen. Im Jahre 2006 gastierte der Chor in Hamburg beim „Queen Mary 2 Day“ und sang für die Gäste der „QM 2“ und bei deren Verabschiedung aus Hamburg.

Aber auch mit negative Anlässe musste der Chor durchleben. Einige Mitglieder wurden zu Grabe getragen, u. a. der erste Chorleiter Paul Jäcker sowie Paul Priebe, der den Chor durch schwere Zeiten mitgetragen hat.

22 Jahre hat Horst Rocktäschl dem Chor als Manager vorgestanden und diesen dann im Jahre 2005 an Bernhard Focke übergeben.
In all den Jahren hat sich eine lebendige Gemeinschaft von Shantys gebildet, die aus dem Gemeindeleben von Großenbrode nicht mehr fort zu denken ist. Mit seinen Shanties und Liedern von der Waterkant wird der Chor auch in Zukunft die Gäste des Ostseeheil-
bades Großenbrode, seine Freunde und seine Förderer erfreuen. Bei den Konzerten sorgen sie in ihrer zünftigen seemännischen Kleidung mit ihren Liedern für das richtige maritime „Feeling“. Die musikalischen Darbietungen des Chores sind ein Stück Folklore unserer Küstenlandschaft, die es Wert ist, auch weiterhin erhalten und gepflegt zu werden.



Geschichte/Chronik  (Fortschreibung 2009)

Nach Beschluss der Mitgliederversammlung im November 2005 und verfassen einer neuen Satzung zu Beginn des Jahres 2006 wurde der Shanty-Chor Großenbrode im Februar 2006 durch das Amtsgericht Lübeck als gemeinnütziger Verein anerkannt und darf dadurch den Zusatz e. V. (eingetragener Verein) im Vereinsnamen führen und sind seit dem Tag eingetragen als Shanty-Chor Großenbrode e. V. !

Im selben Jahr gastierte der Chor in Hamburg beim „Queen Mary 2 - Day“ und sang im Hafen für die Gäste des derzeit größten Passagierschiffes der Welt „QM 2“ und der "MS Deutschland" am Liegeplatz im Hafen und bei deren Verabschiedung mit Auslaufen aus Hamburg. Im Jahre 2008 trat unser Chor, auf Einladung des Shantychor Alstermöven aus Henstedt-Ulzburg, mit diesem und dem gemischten Shantychor Ellunder Nordlichter vor mehr als 800 Zuhörern in der "Tribühne" in Norderstedt beim 1. Norderstedter Shantchor-Treffen auf. Die Darbietungen der drei Chöre veranlassten das durchweg begeisterte Publikum zu Beifallsstürmen durch tosenden Applaus und Fußgestampfe.  (www.alstermöven.de  -  www.ellunder-nordlichter.de)

Als ein weiterer Höhepunkt nach mehreren Auftritten in Ostholstein war unsere erste Teilnahme am traditionellen Festival "Fehmarn Open Air" am Flügger Strand auf Fehmarn im Jahre 2009. Erstmals bei diesem Festival konnten wir, als "Nichtrockgruppe", bei der Eröffnung und durchwachsenem Inselwetter eine Vielzahl Besucher, die eigentlich wegen der Musik von sehr bekannten Rock-
gruppen angereist waren, dahingehend begeistern, Zugaben von uns einzufordern. Wie der Veranstalter des Festivals bei unserer Verabschiedung ankündigte, sollen wir auch im Jahre 2010 als Eröffnungsgruppe dabei sein! Das legendäre "Love and Peace Festival" (zugleich "XVI. Jimi Hendrix-Revival-Festival") auf der Insel Fehmarn jährt sich dann zum 40. Mal.




(Fortschreibung 2010)

Nach der Winterpause starteten wir mit der Mitgliederversammlung 2010 am 12. Januar im Sportlerheim in Großenbrode. Vorstandsmitglieder wurden turnusgemäß neu gewählt (s. Kontakte). Im Frühjahr übergab der bis dahin musikalische Leiter, Johann Gnad (Akkordeon), aus gesundheitlichen Gründen sein Amt an Julius Piel
(Akkordeon). Über eine Ausschreibung (News/Wanted) wurden weitere Musikinteressierte gesucht ... und gefunden.
Als neuer Musiker wurde im Frühsommer Klaus Mildenstein vorgestellt und ergänzt das vorherige Trio als Bassgitarrist. Zusätzlich zu den jetzt vier Musikern trägt des Öfteren auch unser Chormitglied Dieter Hierse mit seiner Hohner Kreuzwender/Tremolo Mundharmonika das Abendlied
"Leise kommt die Nacht" vor.

Neben etlichen Konzerten zu verschiedensten Begebenheiten (Kurkonzerte im Haus des Gastes in Großenbrode, Jubiläen und Geburtstage auf der Insel Fehmarn, Großenbrode und in Heiligenhafen) traten wir auch beim 40. Love and Peace Festival, zugleich das XVI. Jimi Hendrix Revival Festival auf dem Festivalgelände "Flügger Strand" auf.
(www.fehmarnfestivalgroup.com)

Als Exoten in der dort vorgetragenen Musiksparte konnten auch wir beim Publikum des "Fehmarn Open Air 2010" punkten und viel Beifall einheimsen!

... wird fortgesetzt (ChEB).


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Unser Chor 2011/2012 in Zahlen


34 Sänger

 4  Musiker
 
    Julius Piel (Leitung/Akkordeon) - Johann Gnad (Akkordeon) - Rüdiger Röschmann (Rhytmus-Gitarre) - Klaus Mildenstein (Bass-Gitarre) und
        Dieter Hierse
(Mundharmonika)

 2  Tontechniker
      Falk Düring
      Christian E. Bertelsbeck
(
Internetpräsenz/Grafik/Pressearbeit)

40 Aktivmitglieder

19 Fördermitglieder

Stand: 16.01.2012


Ihr Shanty-Chor Großenbrode

- Text redaktionell geändert am 17. Januar .2012 - Christian E. Bertelsbeck -


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 Im Folgenden zeigen wir Ihnen einige fotografisch festgehaltene Stationen unseres Chorlebens in den 25 Jahren ...

 

Das erste öffentliche Konzert in Eutin 1982 Berlin 1987
       
7. Hafenfest in Orth/Fehmarn 1996                  NDR I -"Bi uns to Hus" 1997 im NDR-Studio
       
     NDR I -"Bi uns to Hus" 1997 im NDR-Studio  NDR I -"Bi uns to Hus" 1997 beim NDR - "Pause im Hof"

                   
Schmuckblatt mit den Sängern zum 15. Jahrestag Dezember 1997
       
Auf dem MS "Monika" in Großenbrode
1. Oldenburger Shanty-Chor Treffen Juli 1999
       
1. Shanty-Chor-Treffen in Dahme 2002                    Plattdeutscher Gottesdienst Dezember 2002
                   in der Katharinen-Kirche Großenbrode
       


       
Molenfest in Großenbrode 2003
Heiligenhafener Hafengeburtstag 2004
Foto wurde uns von www.heiligenhafen-info.de zur Verfügung gestellt!
       
 1. Konzert 2005 im "Haus des Gastes" in Großenbrode            ISSA Shanty-Chor-Treffen Heiligenhafen 2005

Ostern 2006 im "Haus des Gastes" in Großenbrode





                2008 - 2009

  

       
Queen Mary 2 (QM2) - Day im Hamburger Hafen mit NDR 90,3         Danke und goodbye folks - see you again, soon.

Wir sind das "Empfangskomitee" der Stadt Heiligenhafen auf hoher See für die ISSA-Chöre, die auf Segel-Oldtimern via Kiel anreisen.

Bei "strongen 6-7 Bft." fahren wir den mit Segelschiffen aus Kiel kommenden Shanty Chören vor der Küste entgegen.

       

Chormitglieder auf der S.Y. "Marco Polo" kurz vor Auslaufen;
nur die ganz "Harten" unseres Chores kommen dafür in Frage!

     Ohne große Zwischenfälle sind wir nachmittags zurück im Hafen
     und schmettern noch einige zünftige Lieder von Meer und Strand.

       


Das offizielles Plakat für ...
 
          ...  ein gelungenes Konzert mit einem grandioses Publikum!


       
Kohlregatta Heiligenhafen 2008 ... alle sind da, jetzt wird gesungen!           Kohlregatta 2008 (Dönkes m. Heinz Hübner

             "Fehmarn Open Air 2009
" - Flügger Strand

       
Wer sind denn die anderen "Chöre"?      
              Wir  mit dem "Meister" und ...

       
Übungssingen kurz vor dem großen Auftritt ...
     
                      ... nervös? - Wir doch nicht, los geht's!

       
... klappte ja alles ganz gut ... und noch 'ne Zugabe!  
         Entspannung u. Stärkung danach. "FOA"-Catering sei Dank!


                Auftritt in Lemkenhafen 2009

       
Shanty-Chor Großenbrode ...? ... nee, nee, die Jungs hier sind der Shanty-Chor!


               Auftritt beim Segler-Verein Orth eV 2009

       
... ob da wohl noch jemand applaudiert?
              ... Shanty-Chor mit eigenem Smutje?!

 

            2010


              1. Auftritt  -  23. Februar 2010
 

                           
                         Maritimer Nachmittag in der "Seniorenresidenz"
                          Diakoniewerk Tabea e.V.  -  Wohnanlage Fehmarn/Ortsteil Burg
           *

            "Fehmarn Open Air 2010
" - Flügger Strand



       
Zeitplan des AuftrittsPoster der teilnehmenden Musikgruppen

Unsere Fans ... von ganz jung über mittelalt ...... bis ?alt !!
Bestes Wetter - strahlend blauer Himmel, trotz vorheriger Geburtstagsfeier - alle Jungs gut drauf
und ein tolles Publikum, was wollen wir mehr?Unsere Musiker in neuer Besetzung ...
.. und trotzdem klappte es hervorragend !Auch wenn die Movie-Kamera "draufhält",
unsere treuesten Anhängerund unsere "Groupies"
sowie die "Animateure" alles geben, geht ohne diese Jungs geht gar nichts! Wir bedanken uns.


            *




               
           - Fest der Goldenen Hochzeit -
           50-jähriges Ehejubiläum von
           Bärbel &. Klaus Hüttenhain
              Großenbrode, im Dezember 2010

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                Impressionen von der Einlaufparade an u. von Bord der Viermast-Bark (Windjammer)
           "Kruzenshtern"

                (Fotos unseres Chormitglieds Dieter Lüders)


              Vor Strande auf Reede liegend und in voller Erwartung auf den Shanty-Chor Großenbrode - die Kruzenshtern.


        1926 auf dieser Werft gebaut und getauft hieß die "Kruzenshtern" bis nach Kriegsende 1946 "Padua".


            Unsere Chormitglieder, als wertvolle "Fracht" an Bord des Großseglers, standen zu Wasser und zu Land unter dem ständigen Schutz verschiedener "Mächte" .

             *

               Weitere aktuelle Fotos von unseren Auftritten finden Sie zu gegebener Zeit im Bereich "Mitglieder".

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Maritime Glückwünsche 2011 vom Vorstand des Shanty-Chor.

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Sammlung unserer bisher geführten Logbücher 2007-2011.




© 2009 Idee, grafische und technische Realisation "Shanty-Chor Großenbrode e.V.".    -    Aktualisiert:  17. Januar 2012